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Gebiet
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Livland (Vidzeme)
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Landkreis
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Rigas rajons
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Stadtsrecht
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seit Jahr 1928
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Fläche
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18,2 km²
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Einwohner (2008)
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16 422
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Höhe
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98 m
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Zeitzone
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UTC +2
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Sommerzeit
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UTC +3
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Web Site
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www.sigulda.lv
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GPS koordinaten
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57° 9′ N, 24° 52′ O
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Sigulda ist eine der schönsten Städte in Lettland. Auf der Welt gibt es wahrscheinlich nicht viele Orte, wo die Natur so prachtvoll mit der Stadt verbunden und ein unentbehrlicher Teil davon ist.
Die ältesten archäologischen Funde in Siguldas Umgebung gehen auf 200 v. Chr. zurück. Sie stammen von Siedlern, die in Hütten lebten, Wild jagten, fischten und Viehzucht betrieben.
Vom 6. bis 7. Jahrh n. Chr. siedelten sich hier Gauja Semgallen an, wie einige Grabhügel und die Reste eines Bauerngehöfts beweisen. Ausgrabungen bei der Turaida und dem Schloss Satesele zeigen, dass Liven in dieser Gegend seit dem 11. Jahrhundert lebten.
Die Kreuzritter eroberten das Gebiet um Sigulda im beginnenden 13. Jahrhundert. Der Deutsche Orden und der Bischof von Riga gründeten zwei voneinander unabhängige Ordensstaaten, deren Grenzen durch das heutige Sigulda verliefen. Eine kleine Siedlung, dessen Bewohner zumeist Händler und Handwerker waren, entstand in der Nähe des Schlosses, das zum Livländischen Orden gehörte. In mittelalterlichen Dokumenten wurde Sigulda als Segewold bekannt. Die erste namentliche Erwähnung findet sich in der Livländischen Reimchronik.
Von 1236 bis zum Ende des 16. Jahrhunderts hielt die Vorherrschaft des Livländischen Ordens an, bis die beiden Regionen Livland und Lettgallen im Livländischen Krieg unter die Kontrolle von Polen-Litauen gerieten. In dieser Zeit wurde Sigulda zu einem regionalen Zentrum ausgebaut. Eine Reihe von neuen Gutshöfen entstanden auf dem ehemaligen Ordensland. Im Schwedisch-Polnischem Krieg wurden Schloss und Siedlung zerstört. Sigulda wurde im Großen Nordischen Krieg erneut zerstört und die alte Siedlung am Schloss wurde nicht wieder aufgebaut. Das alte Schloss wurde in der Folgezeit immer wieder zerstört und blieb als Ruine zurück. Das Neue Schloss wurde in der Nähe der Ruine von 1878 bis 1881 im Auftrag des Gutsbesitzers Prinz Kropotkin gebaut.
Sigulda erfuhr ein rasantes Wachstum nach der Eröffnung der Bahnlinie Rīga-Valka 1889. Das Hotel Segewold eröffnete nicht weit entfernt von dem neuen Bahnhof seine Pforten. Sigulda wurde nun zu einem bevorzugten Reiseziel für Händler und Touristen. 1928 bekam Sigulda die Stadtrechte zugesprochen.
Nach der Unabhängigkeit Lettlands wurde das Neue Schloss Sitz der Lettischen Presseagentur. Es fanden umfangreiche Renovierungen statt.
Während der Sowjetischen Besatzung nach dem 2. Weltkrieg, war Sigulda von 1949 bis 1962 ein regionales Zentrum. 1973 zog die Verwaltung des Gauja National Park nach Sigulda.
Nach der erneuten Unabhängigkeit Lettlands zog 1993 die Stadtverwaltung in das zuvor als Sanatorium genutzte Neue Schloss ein, das seit 2004 auch Sitz der Gebietsverwaltung Siguldas ist.
In Sigulda gibt es keine große Industrie, sondern Abhänge, wo man im Winter Ski fahren kann, und besondere Wege, auf denen man im Sommer Rad fahren kann. Sigulda Motto – „Sigulda atmet frei!” – ist ein Zeichen unserer geistigen und körperlichen Aktivität.
Das Stadtswappen. Von links unten nach rechts oben geteilt, oben silbern unten grün. Auf dem silbernen Grund drei Blätter, und auf dem grünen Grund drei Traubenkirschblüten.
Der Stadtrat.
Adresse: Pils Strasse 16, Sigulda, lettland
Telefon: + 371 67970844
Fax: +371 67971371
E-mail: dome@sigulda.lv